Am ersten Tag gibt es immer sehr viel zu tun!

Heute Morgen begrüssten wir zuerst die neue Oberin, Schwester Rosalie und Schwester Mira. Heute gibt es, wie immer am ersten Tag, sehr viel zu organisieren und zu erledigen, also fahren wir mit dem KST Bus (Karnataka State Transportation) nach Mysore.

Zuerst geht’s zur Bank um Geld zu organisieren, welches wir für unsere diversen Aktivitäten benötigen. Zudem erfahren Pina und ich, dass man leider unsere Vollmachten verlegt hat, d.h. es müssen wieder unzählige Formulare ausgefüllt, Passfoto und -Kopien besorgt werden, zudem hat es kein Strom und somit müssen wir dies auf später verschieben.

Also gehen wir zu Pitamber um die Süssigkeiten, die wir jedes Jahr den Kindern zusätzlich zum nützlichen Geschenk abgeben zusammen-stellen, natürlich ein Tee trinken und über den Preis verhandeln. Nun geht’s weiter zum Schreibwarengeschäft, welches wir leider nicht mehr vorfinden, aber der Zufall steht uns bei und wir entdecken gleich um die Ecke was wir brauchen, für die Hälfte des Preises.

Jetzt geht es zum Fotografen um die Passfotos für die Bank zu machen (50 INR für 15 Stück). Dann weiter zum Uhrmacher wo wir 13 Uhren kaufen, denn jedes Kind, welches 14 Jahre alt wird bekommt Eine.

Mittlerweile ist es schon 14 Uhr und somit entschliessen wir uns etwas Kleines zu Essen. Nun geht’s weiter zum Xerox-Shop um Kopien unserer Pässe zu machen, welche die Bank benötigt. Wiederum geht es zur Bank auf der anderen Stadtseite, um die Passfotos und Passkopien vorbeizubringen in der Hoffnung, dass sie die heute erteilte Bevollmächtigung nicht wieder verlegen, bis wir das nächste Mal vorbeikommen.

Die Zeit erlaubt es noch zu versuchen eine SIM-Karte fürs Mobiltelefon zu organisieren, das scheint aber aufwendiger als erwartet, denn ausser Passkopie und Foto, benötigen sie noch eine schriftliche Bestätigung von den Karmeliten Schwestern, dass wir auch wirklich dort wohnen. Somit geben wir auf, denn es reicht nicht mehr um nach Ganjam und dann wieder zurück nach Mysore zufahren.

Nun entschliessen wir uns noch einen guten Freunde der Familie, Dr. Prof. Prasad zu besuchen, hier werden wir mit typisch indischer Gastfreundschaft empfangen und zum Nachtessen eingeladen. Wir unterhalten uns köstlich und somit endet der lange und anstrengende Tag erst um 22.30.

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