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Mit dem Sammeltaxi ins Spital!

Heute Morgen geht es mit dem Sammeltaxi ins JSS (Jagadguru Sri Shivarathreeshwara) Spital, Pina, Sr. Sunitha, Venkatesh, Geetha, Munjera und Preetham mit seiner Mutter. Zuerst lösen wir für alle eine Registrationskarte und teilen uns nachher auf, jeder begleitet einen oder mehrere Patienten. Preetham geht mit Sr. Sunitha in pädiatrische Orthopädie, Pina begab sich mit Venkatesh direkt zum Professor der Chirurgie und anschliessend mit Geetha und Munjera in die Infektiologie.

Venkatesh, hatte in seiner frühen Kindheit eine infantile Hemiplegie, der Arzt Dr. Vijay L. erklärt ihm die Optionen und die Prognosen einer möglichen Operation. Es liegt nun an ihm, selber zu entscheiden, ob er zustimmen will oder nicht. Bei einem positiven Entscheid seinerseits werden wir nochmals den Arzt, zusammen mit ihm und seiner Mutter, aufsuchen um die Operation gemeinsam zu besprechen.

Bei Preetham stellte der Arzt fest, dass er mehrfache Missbildungen an der Wirbelsäule hat und es ein sehr seltener Fall ist. Die Computertomographie wurde sogar kostenlos gemacht, dabei stellte man noch andere Anomalien und das Fehlen einer Niere fest. Leider kann man Preetham nicht helfen, auf jeden Fall wir ihn in unser Herz geschlossen.

Mit Geetha und Munjera gingen wir auf Empfehlung des Arztes der Infektiologie ins „Asha Kirana“ Spital, welches auf HIV/AIDS Patienten spezialisiert ist. Im Vergleich zu den Spitalern die ich bis jetzt in Indien gesehen habe, ist das „Asha Kirana“ Spital absolute Spitzenklasse. Pina war natürlich sehr interessiert, da sie jahrelang auf diesem Gebiet tätig war und fand heraus, dass die benötigten Medikamente zum Teil vom Staat kostenlos abgegeben werden.

iKaiChila!

Die Nähschule vom „1×1 für Indien“ hat den ersten Kunden von Übersee. Aus Spanien haben wir eine Bestellung von 50 „iKaiChila (Kai = hängen, Chila = Tasche in Kannada und am Anfang das i=wegen dem Hype,) erhalten.

P. H. aus M. schrieb uns folgendes:

Ich möchte einen „handfesten Bezug“ zu Eurer Arbeit in Indien herstellen, und gerne meinen Gästen eine kleine Idee davon vermitteln, was Ihr da macht, und das es eine Unterstützung wert ist.

Ich habe mir vorgestellt, dass es den Mädchen in der Nähschule auch ein Ansporn sein könnte „europäische Geschäftsbeziehungen“ zu erhalten.

Dazu hätte ich gerne ein kleines Ding, dass man vielleicht als Schlüsselanhänger, oder an den Innenspiegel im Auto oder ähnliches anbringen kann, so dass der Blick immer wieder darauf fällt und ins Gedächtnis kommt, woher es kommt, bzw. die Geschichte dahinter sehen. Ich möchte dies gerne zusammen mit einem Flyer von Euch und einigen erklärenden Worten zum Urlaubbeginn an meine Gäste verteilen.

Wir haben uns Gedanken gemacht und Pina ist spontan auf die gehäkelten Täschchen gestossen, welche die Mädchen in der Nähschule fertigten und per Zufall ein iPhone perfekt reinpasst, unserer Bekannten hat die spontan Idee sehr gut gefallen…

P. H. aus M. schrieb uns:

Das ist eine superkalifragilistischexpialigorische Idee!
(Dieses geile Wort ist aus Mary Poppins geklaut 🙂 )

Jetzt gefällt es mir richtig gut!

Via PayPal haben wir bereits die vollumfängliche Zahlung der Ware erhalten. Da wir Morgen eh wieder nach Mysore gehen, werden wir auch gleich den entsprechenden Garn in den Lieblingsfarben der Kundin organisieren und wenn alles klappt haben wir mit „Wochenendarbeit“ die 50 „iKaiChila“ in einer Woche fertig, so dass wir sie mit nach Hause nehmen und uns Porti nach Spanien sparen können.

Ein neues Modell!

Am Samstag haben wir normalerweise keinen Unterricht in der Nähschule, denn dieser findet nur wochentags von 9.30-13.00 Uhr statt. Dies erlaubte mir ein neues Modell für einen „Frock“ (Kleidchen für Kinder) zu entwerfen. Es freut die Kinder immer wieder wenn ich etwas Neues entwerfe für sie. So ging der Tag schnell vorbei, denn wenn ich kreativ bin fliegt mir die Zeit einfach davon.