Der König der indischen Strassen!

Am Nachmittag machten wir uns wieder mit den ÖV auf den Weg nach Mysore. Es mussten noch ein paar Kleinigkeiten mit der Bank geklärt und wenige Einkäufe getätigt werden. Am späteren Nachmittag trafen wir uns dann mit Mayte und Sr. Sunitha am Davaraja Markt.

Das „Abfahren“ dauerte ca. 10 Minuten, zuerst war da was mit dem hinteren rechten Rad, dass nicht mehr wollte und komische Töne machte, dann brauchte es 6 Startversuche, wo schon beim ersten Versuch die Batterie zu versagen drohte. Nach umlegen einiger Schalter und weiteren Versuchen sprang er doch noch an. Quietschend, wie Giovanni‘s Schubkarre, fuhren wir gemeinsam mit dem „König der indischen Strassen“ einem Ambassador zur St. Teresas Provinzialität der Karmeliten nach Bannimantap.

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Dort machen wir der Oberin des Distriktes Karnataka, Sr. Fridolin, unser Aufwartung, plauderten ein wenig bei Kaffee, Chai und indischen Güezi (Chakuli, hart wie Stein) und versuchten dabei ein gutes Wort für Sr. Sunitha einzulegen, so dass sie nicht allzu bald, an einen anderen Ort versetzt wird und wir somit eine sehr gute Mitarbeiterin beim „1×1 für Indien“ verlieren würden.

Als das „offizielle“ Gespräch vorbei war und einige Damen sich noch über dies und das austauschten, verabschiedeten Pina und ich, uns ganz höflich und gingen zusammen nach draussen um etwas Luft zu schnappen.

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So kamen wir mit dem Taxifahrer ins Gespräch. Sein ganzer Stolz ist der fast 40 jährige Ambassador Mark III, den er liebevoll mit Freunden restauriert hat, innen wie neu, aussen nicht mehr alles Original aber Tip-Top und ein technisches Wunder. Er fährt, aber nur widerwillig und mit viel Improvisationstalent des Meisters.

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Interessant ist auch der Schmuck aus Chili und Zitrone an der Wagenfront, der neidische Blicke abwenden soll, die ihm sicher sind, denn einen so schönen Ambassador, habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Wir kaufen gegenüber der Strasse noch schnell eine sehr feine Wassermelone für 10 INR (0.18 CHF/KG) und als alle wieder im Taxi sassen, brauchte es nur ein „indisches Wunder“ und einen Schlüssel dreh und es ging sofort ohne Probleme oder etwaiges Quietschen zurück nach Ganjam.

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