Via Mumbay und Bangalore nach Ganjam

Wir sind also wie bereits in unserem letzten Bericht gemeldet auf dem neuen Flughafen von Bangalore gelandet. Wir sind zwar keine Spezialisten für Flughäfen doch erstaunt es uns, dass man immer noch mit dem Bus irgendwo auf dem grossen Flughafenareal abgeholt wird, im strömenden Regen ein- und wieder aussteigt, über eine 1 Meter breite Treppe ins Obergeschoss geleitet wird, nur um nach 100 Metern wieder ins EG zu der Immigration hinab zu steigen und anschliessend zu den Gepäck-Bändern entlassen wird.

Gepäckbänder ja schön, aber bis man feststellt auf welchem Band denn nun das Gepäck erscheinen wird vergeht doch einige Zeit, denn die Beschriftung ist nicht gerade ins Auge springend angebracht. Aber keine Sorge, Zeit hat man genug, denn es dauert rund eine Stunde ab Ankunft bis man zu seinem Gepäck kommt. Man wundert sich nur wie es hier möglich sein wird 12 Millionen Passagiere im Jahr abzufertigen.

Der Flughafen ist von einem schweizerischen Architekturbüro geplant, jedoch wissen wir ja nicht, wer noch alles in dem Brei herumgerührt hat.

Den wartenden, vorbestellten Taxifahrer erblicken wir sofort direkt vor dem Ausgang, nicht zuletzt darum weil auch wir dasselbe Namensschild zeigen wie er. (von uns per E-Mail an die Taxizentrale gesandt).

Die Fahrt nach Ganjam dauert nicht länger als vom alten Flughafen aus, obwohl die Strecke rund 40 km länger ist, denn die Umfahrung von Bangalore ist beinahe fertig, und wahrscheinlich gibt es auch noch verschiedene Varianten der Streckenwahl. Von wegen Streckenwahl mussten wir unseren Fahrer bewundern denn ein Regen wie man ihn nur in tropischen Gegenden erleben kann behinderte die Sicht auf alles was ausserhalb des Autos war.

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