Kinderarbeit – Steinbruch statt Schule!

Die Arbeit der Kinder in den indischen Steinbrüchen verstößt sowohl gegen nationale Gesetze als auch gegen internationale Konventionen. Über die Zahl der Kinder, die in der schnell wachsenden indischen Steinindustrie arbeiten, gibt es keine verlässlichen Angaben. Die wenigen vorhandenen Studien legen nahe, dass mindestens 15 Prozent der mehr als eine Million Beschäftigten der Branche Kinder sind. Die Arbeitsbedingungen in vielen Minen und weiterverarbeitenden Betrieben sind nach internationalen Maßstäben verheerend schlecht. Schwere gesundheitliche Schäden sind die Folge, von denen auch in besonderem Maße die Kinder massiv bedroht sind. Die Entlohnung der ArbeiterInnen reicht oftmals nicht aus, um auch nur der schlimmsten Armut zu entkommen.

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Quelle: MISEREOR 2010 / © Roman Farkas / Video

Ein Gedanke zu „Kinderarbeit – Steinbruch statt Schule!“

  1. Allein schon die Überschrift geht mir unter die Haut. Und so geht es vielen, aber der Schmerz treibt manchen dazu nicht weiter zu lesen, die Augen zu verschließen. Ich kann das verstehen – und doch ist es traurig.

    Wir leben in einer Welt des Überflusses, selbst wenn wir uns dessen nicht wirklich bewusst sind. Allein von dem was wir wegwerfen, könnten in anderen Ländern viele Menschen überleben. Ich bin viel in der Welt herumgekommen und bin Dimensionen von Armut begegnet, die wir nicht einmal in unseren schlimmsten Albträumen erfahren können. Extreme Armut, unvorstellbarer Hunger und Krankheiten treibt Eltern dazu schon ihre Kleinstkinder für Arbeiten in Steinbrüchen und anderen Betrieben zur Ausbeutung über kriminelle Organisationen frei zu geben, die sich noch brüsten Wohltäter zu sein. Und das Gesetz?????????

    Möglich ist dies durch die Massen an Menschen ohne jegliche Bildung, Millionen von Kindern, die nie eine Schule von innen gesehen haben oder sehen werden, die genau so blind und unwissend ihrer schlimmen Zukunft entgegen gehen, wie ihre Eltern. Und dies in einer Zeit, wo wir unsere Computer alle paar Jahre gegen einen Neuen ersetzten, dabei den alten wegwerfen da niemand diesen will.

    Ich bin seit 6 Jahren Pate eines Kindes in Indien, dies durch eine kleine, private Organisation in der Schweiz – 1×1 Indien – die nicht nur Kindern in der Not helfen und diese schulen, sondern auch deren Eltern auf vielfältige Weise helfen, wo die Not dies gebietet. Ich bin glücklich dieses Kind auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleiten zu dürfen, von seinen Nöten und Freuden zu erfahren, mich mit ihm brieflich austauschen zu dürfen und durch es und 1×1 Indien mit zu erleben, dass mit viel Liebe und wenig Geld Licht und Sinn in das Leben von jungen Menschen und deren Familien gebracht werden kann.

    Wer immer diesen Beitrag liest: Bitte erfahre mehr über Menschlichkeit und deren Wirkung bei http://www.1x1indien.org/ .

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