Kinderaugen!

Tagtäglich kommen Mütter, Grossmütter, Tanten, Schwestern, auf jeden Fall vor allem Frauen, welche um Unterstützung für die Einschulung ihrer Kinder anfragen.

Während dem die Schwester mit ihnen redet und ich auf die Übersetzung warte, beobachte ich die Kinder aufmerksam.

Drei bis fünf Jährige, stehen kerzengerade vor mir, einige scheue Kinder möchten sich am liebsten unter dem Sari (indisches Kleidungsstück) ihrer Mutter oder hinter ihr verstecken. Wenn dann das Eis gebrochen ist, fangen sie an sich herum zu schauen und staunen über die fremden Weissen und das Büro.

Mit neugierigen, unschuldig, schönen, grossen, dunklen Augen, die manchmal bewundernd, fragend und faszinierend sich umher schauen.

In den teilweise auch ängstlichen Blicken, zeigt sich auch sehr viel Zerbrechliches und Trauriges, als ob sie den Schmerz dieser Welt widerspiegeln.

Ein Gedanke zu „Kinderaugen!“

  1. Ich habe ja selbst das Glück ein Kind von Euch auf seinem Weg durch das Leben begleiten zu dürfen. Und dies schon seit 8 oder 9 Jahren – eine Zeit die ich nicht missen möchte, die mir viel mehr geschenkt hat als ich geben konnte. Und so kenne ich denn vieles von dem was Ihr mit Eurer Organisation für diese Kinder, und oft auch für deren Eltern, in selbstloser Weise tut.

    Wir leben ja in einer Welt der Aufklärung, der Kommunikation, in einer Welt die immer kleiner wird und damit auch immer transparenter. Immer mehr der so unsagbar schlimmen Vorkommnisse in fast allen Teilen der Welt werden an die Oberfläche gespült und treten in unser Bewusstsein. Der Missbrauch und die Ausbeutung von Kindern, das unsagbare Leiden so vieler Tiere – nicht nur in den Zuchtanstalten für die Produktion von Fleisch für den menschlichen Verzehr – die irrsinnige Verschwendung der Nahrungsressourcen für die Herstellung von Brennstoffen und die damit verbundene Vergrößerung des Welthungers, um nur einige zu nennen.

    Wir müssen nicht besonders sensibel sein um darunter zu leiden. Um so schöner ist es vor Euch immer wieder zu erfahren dass wir nicht hilflos all dem gegenüber stehen müssen, dass der EINZELNE durchaus die Möglichkeit hat zu helfen, und das selbst mit kleinen Beträgen. Und selbst wenn diese nicht zur Hand sind, können wir durch unser Mitgefühl, unsere „heilenden Träume“ einen Beitrag leisten diese Welt zu verbessern.

    Ich bin Euch unendlich dankbar für all das was Ihr tut, und dass Ihr uns teilhaben lässt an dem was Ihr bewerkstelligt. Wenn ich den Artikel „1×1 für Indien, KINDERAUGEN“ lese, dann wird mir bewusster bewusst, dass es nebst dem materiellen Geben noch ungleich mehr gibt zu helfen, um Wunden zu heilen.

    Vielen Dank
    Herbert

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